Landingpages

von DaBu, am 07.10

Landingpages sind im Marketing sehr beliebt. Sie bieten die Möglichkeit gezielt auf eine Aktion genauer hinzuweisen. Man könnte bei einem Onlinegame zum Beispiel auf ein großes Update oder allgemein die Registrierung hinweisen. Genauso gut könnte man versuchen gezielt eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen.

Bietet das eigene Spiel zum Beispiel die Option eher als Krieger oder eher als Händler zu agieren, so könnten für beide Wege eigene Landingpages entstehen.

Jetzt denkt man sich aber, warum sollte ich die Arbeit in eine Landingpage stecken, wenn ich die Besucher auch einfach direkt auf die Seite holen kann. Ganz einfach, wie schon gesagt kann man Landingpages gezielter auf seine Besucher zuschneiden. Dabei gewinnt man potenziell mehr Besucher für sich.

Arbeitsaufwand

Der Aufwand ist überschaubar. Für diesen Beitrag habe ich eine Landingpage für ein Spiel entwickelt. Damit möchte ich aufzeigen, wie einfach es ist für jedes Projekt eine solche Seite zu erstellen.

Zur Landingpage

Der Arbeitsaufwand betrug mit, Planung, Materialsammlung, Gestaltung und Umsetzung etwa 6 Stunden. Da ich in meinem Fall die Texte von der Startseite des Spiels genommen habe, schlage ich noch einmal 2 Stunden obendrauf.

Damit liegen wir bei etwa 8 Stunden für eine einfache Landingpage.

Inhalt

Der Inhalt variiert von Projekt zu Projekt. Generell gilt aber immer, überlege dir, die eine Aktion die der Besucher ausführen soll (Call to Action kurz CTA). Soll er sich zu einem Newsletter anmelden oder doch direkt registrieren? Nur eins von beiden ist möglich.

Der Besucher muss schon fast dazu gedrängt werden, dass er den CTA nutzt. Deswegen suchen wir uns einen Spruch, welcher ihn zu der Aktion bewegt. Texte wie “Jetzt kostenlos spielen” hören sich meist sehr plump an, sind aber meist der beste Weg.

Am besten wird der CTA etwa am Seitenanfang oder unter einer kurzen Einleitung angezeigt. Zusätzlich noch einmal fast am Ende der Seite. Damit werden zum einen die ungeduldigen abgefangen, zum anderen aber auch die Wissbegierigen, die nach dem Durcharbeiten der Landingpage schon gar nicht mehr wissen, was sie nun eigentlich tun sollten.

Der eigentliche Inhalt neben dem CTA unterscheidet sich von Projekt zu Projekt, allerdings gilt wohl in allen fällen, dass gute Bilder immer sehr überzeugend sind. Auf der Beispiel Landingpage nehmen die Bilder etwa die gleiche Menge an Platz ein, wie die Texte.

Allgemein gibt es nicht viele Texte auf der Seite und fast alle haben eine Schriftgröße von 20 Pixeln. Texte werden nicht viel gelesen und oft überflogen. Trotzdem sollten sie nicht ganz vernachlässigt werden, gerade im Bezug auf die mobilen Besucher.

Inspirationen

Aller Anfang ist schwer, man hat selbst wahrscheinlich noch nie eine Landingpage entwickelt und weiß gar nicht so recht wo man anfangen soll. Im Netz finden sich viele Seiten mit detaillierten Informationen zur Gestaltung, sowie Beispielen. Ein Beispiel für das Spiel Ogame wäre diese Landingpage.

Technische Umsetzung

Zum Teil sind Landingpages so einfach, dass man kaum zu einem Framework greifen möchte. Selbst Paketmanager wie npm wirken dabei schon überflüssig. In den letzten zwei Monaten musste ich 5 Landingpages umsetzen. Die ersten beiden setzte ich ohne Hilfsmittel um. Danach bin ich auf das folgende Setup umgestiegen.

Grob besteht dieses aus npm, webpack, Bootstrap 4 und jQuery. Dies alles wird mithilfe von Symfony/Encore initialisiert. Die Struktur kann man sich auf GitHub in der Beispiel Landingpage ansehen.

Das Setup dauert etwa 5 Minuten, danach ist man völlig flexibel und kann dank jQuery zumindest schnell kleine Javascript Probleme lösen.

Nachdem die Landingpage fertig entwickelt wurde, sollte nicht vergessen werden alle unnötigen Bootstrap Module zu deaktivieren, um die Seite möglichst klein zu halten.

Fazit

Landingpages sind etwas Schönes. Sie müssen zwar erst einmal entwickelt werden, danach stehen sie aber oft für längere Zeit online ohne, dass sie angepasst werden müssen. Sollte man auf Werbeanzeigen oder ähnliches zurückgreifen so bieten sie eine wirklich gute Möglichkeit der gezielten Anwerbung.

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